Flank Steak

Ich stand an einem Freitag am Metzger Stand der Fiechter Schwestern auf dem Helvetiaplatz und fragte, weil ich in der Auslage keines entdecken konnte, nach einem Flank Steak. Ja, es hatte, versteckt in einer Kühlschublade 🙂 Eine freundliche Frau hinter mir fragte, was denn ein Flank Steak sei. Als ich ihr nach meiner Erklärung eine lieberlecker Visitenkarte überreichte, „Wenn das Steak gelingt, finden Sie es bald auf diesem Blog“, stutzte sie kurz, um dann zu sagen: „Da schaue ich sowieso schon oft vorbei! Sind Sie das?“ (Kleine Erfolgserlebnisse im Leben eines Food Bloggers! 😀

Christian Seiler hat in einer Kolumne im Magazin vom alten Flankensteak geschwärmt. Damit gemeint war das Flankensteak, oder eben auf neudeutsch Flank Steak, einer alten Kuh. Ich war zu ungeduldig, um zu warten, bis mir eine solche Bestellung erfüllt wurde. Ich habe also ein „normales“ Flank Steak bekommen. Dieses Stück Fleisch stammt vom Bauchlappen und ist relativ dünn. Meines wog 600 gr, sie können aber bis 1 kg schwer sein.

Aber Achtung, es könnte sein, dass es nach Fleisch schmeckt, was wiederum die Gefahr hervorruft, dass ihr auf den Geschmack kommen könntet 😉

Zutaten:
für 4 Personen

1 Flank Steak (ich: 600 gr)
Fleur de sel
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. das Steak mind. 1 Stunde vor dem Braten/Grillen aus dem Kühlschrank nehmen
2. in einer sehr heissen Pfanne (oder auf dem Grill, so man denn einen hat) beidseitig anbraten
3. im auf 100° C vorgeheizten Ofen 15 Minuten ziehen lassen und anschliessend, ganz wichtig, weitere 15 Minuten an der Wärme ruhen lassen
4. quer zur Faser aufschneiden

Dazu gab es diesen phänomenalen Maissalat